Planungshinweise

Um das bestmögli­che Bau­scha­dens­frei­heits­po­ten­zi­al von pro cli­ma DA­SA­TOP aus­zuschöpfen, be­ach­ten Sie bei der Pla­nung und Rea­li­sie­rung bit­te fol­gen­de Punk­te.

 

4 Wochen Freibewitterung

Die pro cli­ma DA­SA­TOP kann zum Schutz der Kon­struk­ti­on bis zu 4 Wo­chen frei be­wit­tert wer­den. Bit­te be­ach­ten Sie, dass die DAS­TOP kei­ne Ab­dich­tung im Sin­ne ei­nes Not­da­ches dar­stellt. Feuch­tig­keit kann durch Tacker­klam­mern oder durch sons­ti­ge Per­fo­ra­tio­nen (Nägel, Schrau­ben usw.) ein­drin­gen. Bei be­wohn­ten bzw. be­son­ders schützens­wer­ten Kon­struk­tio­nen ist zusätz­li­ches Ab­pla­nen emp­feh­lens­wert.

 

Faserförmige Dämmstoffe verwenden

Op­ti­mal sind fa­serförmi­ge Dämm­stof­fe
Da­mit die feuch­te­va­ria­blen Ei­gen­schaf­ten der DA­SA­TOP wir­ken können, muss Feuch­tig­keit zur Dampf­brem­se wan­dern können. Dif­fu­si­ons­of­fe­ne Wärmedämm­stof­fe gewähr­leis­ten dies und sind da­her emp­feh­lens­wert.

  • Bei Ein­blasdämmun­gen muss die DA­SA­TOP voll­flächig auf­lie­gen.
  • Die DA­SA­TOP kann auch mit vlies­ka­schier­ten Schaumdämm­stof­fen als zusätz­li­che Überdämmung (ab 50 mm Di­cke) kom­bi­niert wer­den, wenn die Kon­struk­ti­on nach außen dif­fu­si­ons­of­fen ist. Dies je­doch aus­sch­ließlich im Steil­dach­be­reich, nicht bei obers­ten Ge­schoßde­cken ge­gen un­be­heiz­te Dachräume.
DASATOP Sub-and-Top mit Aufdopplung

Verlegung unter der Aufdopplung

Sollen Sparrenquerschnitte erhöht werden, empfiehlt es sich, zuerst die DASATOP und anschließend die Aufdopplung einzubauen.
Die Luftdichtung liegt so bauphysikalisch günstig weiter auf der Warmseite der Konstruktion.

 

Einsatz bei außen diffusionsoffenen Konstruktionen möglich

Dif­fu­si­ons­of­fe­ne Un­ter­deck­bah­nen (z. B. SO­LI­TEX Dach­bah­nen) schützen das Bau­teil während der Bau­pha­se und stel­len die er­for­der­li­che Wind­dicht­heit si­cher. Sie können auch auf Voll­holz­scha­lun­gen ver­legt wer­den. Dif­fu­si­ons­of­fe­ne Un­ter­deck­plat­ten aus Holz­werk­stof­fen können in be­lie­bi­ger Stärke ober­sei­tig der Spar­ren ergänzt wer­den.

 

Diffusionsoffene Innenbekleidung verwenden

Um die Rück­trock­nung nicht zu be­hin­dern, soll­ten in­nen­sei­tig der Dämmung kei­ne dif­fu­si­ons­hem­men­den Schich­ten, wie OSB- oder Holz­mehr­schicht­plat­ten, an­ge­ord­net wer­den. Ge­eig­net sind Be­klei­dun­gen aus Gips­bau­plat­ten, Pro­fil­bret­tern oder Putz­schich­ten auf dif­fu­si­ons­of­fe­nen Tra­ge­be­nen wie Holz­wolle­leicht­bau­plat­ten.
Zum Schutz der Bah­nen vor UV-Strah­lung sind In­nen­be­klei­dun­gen er­for­der­lich. Feh­len die­se, z. B. im Spitz­bo­den, müssen sie nach­gerüstet wer­den.

 

Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit

Der Dif­fu­si­ons­wi­der­stand der pro cli­ma DA­SA­TOP wur­de so ein­ge­stellt, dass bei übli­chen Raum­luft­feuch­tig­kei­ten auch in Bädern und Küchen ei­ne si­che­re, dampf­brem­sen­de Wir­kung ge­ge­ben ist.
Grundsätz­lich soll­te bau­be­ding­te Feuch­tig­keit zügig durch Fens­terlüftung aus dem Bau­werk ent­wei­chen können. Im Win­ter können Bau­trock­ner die Trock­nung be­schleu­ni­gen. Da­durch wer­den dau­er­haft ho­he re­la­ti­ve Luft­feuch­tig­kei­ten ver­mie­den.

variabler Diffusionswiderstand der DASATOP

Optimale Trocknungsbedingungen

Sicherheit durch kleinen sd-Wert: Wenn Sub-and-Top-Bahnen nicht optimal an den Sparren anliegen, können Konvektionstunnel entstehen. Sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar, können aber in der Praxis oft nicht ausgeschlossen werden. Für die Bauschadensfreiheit ist demnach wichtig, dass Bahnen extrem diffusionsoffen werden können, um auch größere Feuchtemengen aus Konvektion schnell abführen zu können.

Der variable Diffusionswiderstand der DASATOP ist optimal für die schnelle Sub-and-Top-Verlegung eingestellt.

 

Qualitätssicherung

An­ders als bei der Bah­nen­ver­le­gung von in­nen ist die Qua­litäts­kon­trol­le mit dem Dif­fe­renz­druck­ver­fah­ren (z. B. mit dem pro cli­ma WIN­CON) bei der Bah­nen­ver­le­gung von außen nur bei Über­druck möglich. Da­zu muss das Gebäudein­ne­re zusätz­lich mit ei­ner Ne­bel­ma­schi­ne ver­ne­belt wer­den. Auf der Außen­sei­te können dann die De­tails hin­sicht­lich der Luft­dicht­heit über­prüft wer­den. Die Bah­nen sind zu­vor aus­rei­chend me­cha­nisch zu si­chern. Ver­kle­bun­gen und An­schlüsse sind da­her mit be­son­de­rer Sorg­falt aus­zuführen. Die de­tail­lier­te kon­struk­ti­ve Pla­nung, ins­be­son­de­re der An­schlüsse an Trau­fen und Gie­bel, so­wie de­ren Ausführung sind bei der Dachsa­nie­rung von außen be­son­ders wich­tig.

 

Hinweis

Bei Fra­gen zu Pla­nung und Kon­struk­ti­on kon­tak­tie­ren Sie bit­te die pro cli­ma Tech­nik-Hot­li­ne.