MOLL bauökolgische Produkte GmbH
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Dampfbremsen sind sicherer als Dampfsperren
Sind die Feuchtebelastungen für die Konstruktion zu hoch entstehen Bauschäden. Dampfsperren mit hohen Diffusionswiderständen lassen kaum Rücktrocknung nach innen zu und werden so schnell zu Feuchtigkeitsfallen. Besonders bei Vollsparrendämmungen in Kombination mit diffusionsdichten Unterdächern.
Entscheidend für die Bauschadensfreiheit einer Konstruktion ist also nicht wie dicht eine Dampfbremse ist, sondern über welche Trocknungsreserven das Bauteil verfügt.
Außen so diffusionsoffen wie möglich, innen so diffusionsdicht wie nötig - am besten feuchtevariabel!
Beste Sicherheit mit feuchtevariablen Bahnen
Dampfbremsbahnen mit einem feuchtevariablen Diffusionswiderstand bieten der Konstruktion den besten Schutz gegen Tauwasserschäden. Sie sind im Winter diffusionsdichter und schützen die Dämmung optimal vor eindringender Feuchte. Im Sommer können sie ihren Diffusionswiderstand sehr weit absenken und gewährleisten so bestmögliche Rücktrocknungsbedingungen.
Optimaler Schutz im Winter + beste Rücktrockunung im Sommer
= maximale Bauschadensfreiheit!
Wie funktionieren feuchtevariable Bahnen?
Im Winter liegt die mittlere Umgebungsfeuchte der Dampfbremse bei ca. 40%. Die Diffusionsrichtung geht vom beheizten Innenraum nach außen. Die Dampfbremse soll einen hohen Widerstand haben, um die Konstruktion gegen Tauwasser zu schützen. Im Sommer dreht sich der Diffusionsstrom um (Dampfbremse >80% rel. LF). Jetzt sollte die Dampfbremse offen sein, um Feuchtigkeit austrocknen zu lassen.
Je größer die Spreizung des Diffusionswiderstandes von Sommer zu Winter, desto mehr Sicherheit besteht für die Konstruktion – auch bei unvorhergesehenem Feuchteeintrag.
Trocknungsreserven > Feuchtebelastung = Bauschadensfreiheit!